Zum Gipfel des Jedlová und in das Innere des Kreuzberges
Die StreckeJiřetín pod Jedlovou (Stadtplatz, Parkplatz) – Kreuzberg (Kapelle des Gottesgrabes) – Dorf Jedlová (Kreuzung) - Ranch 7 D (Kreuzung) - Jedlová Hora (Gipfel) – Dorf Jedlová (Kreuzung) – Stollen St. Jan Evangelista - Jiřetín pod Jedlovou (Stadtplatz)





Art der Reise
| Anzahl der km: | 10km |
|---|---|
| Ausflugstipp: | zu Fuß |
| Schwierigkeit: | mittlere Schwierigkeit |
| Touristengebiet: | Šluknovsko |
Touristische Besonderheiten
| Burg / Schloss: | Burg Tolštejn - Ruinen am Jiřetínem mit Restaurant und Aussichtspunkt Internet: www.tolstejn .cz (Mikroregion und Herrschaftssitz Tolštejn) |
|---|---|
| Baden: | In Jiřetín gibt es ein Erholungsareal mit Schwimmbad sowie einige Skilifte |
| Weitere Attraktionen: | Kreuzberg – sehr eindrucksvoller Kreuzweg mit einer Kapelle, ganzjährig zugänglich Aussichtsturm Jedlová Hora (Tannenberg) – ganzjährig zugänglich (Eintrittskarten zu den Öffnungszeiten in der benachbarten Touristenhütte erhältlich) Stollen von St. Jan Evangelista – geöffnet: Juni-Aug.: Mo geschl.; Di-So 10:00-16:00 Uhr; die letzte Besichtigung beginnt 1 Stunde vor Ende der Öffnungszeit Bergbaumuseum in Jiřetín – Besichtigungen organisiert das Informationszentrum in Jiřetín (in der Nähe des Museums direkt am Stadtplatz) Internet: www.jiretin.cz (Stadt Jiřetín pod Jedlovou), www.sport-jedlova (Sportareal auf dem Berg Jedlová (Winter und Sommer), www.jedlova.cz (Tannenberg) |
Weitere Informationen
| Verkehrsverbindungen: | Mit Auto: Seiffhennersdorf oder Großschönau – Varnsdorf – Jiřetín pod Jedlovou (Parkplatz) |
|---|---|
| Parken: | in Jiřetíně auf dem Stadtplatz neben der Kirche (kostenlos) |
| Verpflegung: | in Jiřetín sind mehrere Restaurants; für seine gebratenen Gänse mit Rotkohl ist die Hütte Zvoneček (Glöckchen) in der Ortschaft Jedlová bekannt; sehr gutes Essen auch direkt in der Berghütte auf dem Jedlová oder in der Burg Tolštejn (einer der ältest |
Sehenswertes mit Wegbeschreibung
Jiřetín pod Jedlovou (Sankt Georgenthal) mit seiner Umgebung gehört zu den malerischen Orten im Westteil des Lausitzer Gebirges. Die Anmut der Landschaft mit ihren Wiesen, Wäldern und steilen Hügeln wurde in einer Reihe von literarischen Werken festgehalten. Die Geschichte von Jiřetín ist eng mit den hiesigen Erzgruben verbunden. Die älteste Erwähnung über eine Erzförderung um die Burg Tolštejn stammt schon vom 15. Jahrhundert, und noch während des 20. Jahrhunderts wurden hier letzte, wenn auch erfolglose Versuche der Erzgewinnung unternommen. Die Bergbaustadt Sankt Georgenthal wurde in der Mitte des 16. Jahrhunderts gegründet und ist bis heute von ihrer ursprünglichen Gestalt geprägt: dem typischen quadratischen Platz mit rechtwinkligen Straßen. Die Bebauung bilden hier noch teilweise Umgebindehäuser, welchen mit Wandschnitzereien verziert sind.
In der Mitte des Platzes steht die dominierende Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit, die im 17. Jahrhundert fertiggestellt wurde. Bemerkenswert ist das geheimnisvolle Gesichtsrelief, das in die Fassade der Turmtreppe eingemauert ist, und das angeblich aus den Ruinen der Burg Tolštejn stammen soll. Ebenfalls bemerkenswert ist das stattliche Pfarrhaus, in dem sich jetzt ein Bergbaumuseum befindet.
Vom Stadtplatz in Jiřetín begeben wir uns zum Aufstieg in Richtung des Kreuzberges. Über dem Gemeindeamt ist die Tür eines der hiesigen Stollen zu erkennen, neben der die Wappen des historischen Rathauses angebracht sind. Nach einer Weile steigen wir zum Fuß des Kreuzberges, wo einer der schönsten Kreuzwege in der Region beginnt. Die einzelnen Stationen aus dem Rokoko (einschließlich der Kapelle und des Gottesgrabes) ließ Pastor Gottfried Liessner im Jahre 1759 errichten. Das Gelände wurde später erweitert und mehrfach ausgebessert. Es wurde von Kranken und Pilgern aufgesucht. Bis heute wird traditionell das Heilig-Jiřský-Fest am den 14. September folgenden Wochenende begangen.
Vom Kreuzberg führt der Weg durch die Wiesen zum Dorf Jedlová. Kenner schätzen die Gastfreundschaft in der Hütte Zvoneček (Glöckchen) einem Umgebindenhaus aus dem Jahr 1781, das auch dank seiner fast 2.500 Glöckchen, die die gesamte Decke der Hüttenstube ausfüllen, bekannt ist.
Von Jedlová führt der steile, aber kurze und rot markierte Weg auf den Tannenberg, Ein bequemerer, grün markierter Weg geht entlang der Ranch 7 D, dem ehemaligen Forsthaus, in welchem ab den 1950er Jahren [im 20. Jh. noch die Bibel übersetzt ?] Priester František Fischer lebte und Teile der Bibel übersetzte. Der steile, aber kurze Aufstieg auf den Jedlová (Tannenberg) wird mit einer Fernaussicht vom steinernen Aussichtsturm aus dem Jahr 1891 und mit einem Imbiss in der stilvollen Berghütte belohnt.
Auf dem Weg zurück nach Jiřetín,(auf der Straße aus Jedlová zur Hauptstraße nach Jiřetín-Rybniště) dürfen wir uns nicht die hiesige Attraktion, eine Reise in das Innere des Kreuzberges entgehen lassen. Besucher können hier den 1781 angelegten Stollen von St. Jan Evangelista besichtigen.