Zum Dymník (Rauchberg) im Schluckenauer Zipfel

Die StreckeHütte am Fuße des Dymníks – Kamenná hvězda (Steinkreis) – Gipfel des Dymník (Aussichtsturm) und zurück

Art der Reise

Anzahl der km: 1km
Ausflugstipp: zu Fuß
Schwierigkeit: ein einfacher Ausflug (im Flachland)
Touristengebiet: Šluknovsko

Touristische Besonderheiten

View / Turm:

Kamenná hvězda (Steinkreis) - immer begehbar Aussichtsturm auf dem Gipfel des Dymník - ganzjährig an den Wochenenden geöffnet Internet: www.dymnik-rauchberg.cz

Weitere Informationen

Verkehrsverbindungen: Mit Auto: Ebersbach/Neugersdorf - Rumburk – Straßenkreuzung Komenského und Dvořákova vor Loreta - weiter auf der Straße nach Sukova und Výletní bis zum Parkplatz am Fuße des Dymník
Parken: direkt am Fuße des Berges bei der Gastwirtschaft Dymník
Verpflegung: eine bekannte Gastwirtschaft mit typisch tschechischer Küche, die aus diesem Grund auch viele Gäste aus Deutschland besuchen)

Sehenswertes mit Wegbeschreibung

Die Landschaft in Šluknovsko prägen vor allem die spitzen Kegelberge vulkanischen Ursprungs und die edle Schönheit des grauen und gelblichen Granits. Am Berg Dymník in der Nähe von Rumburk können wir beides in einer sehenswerten Kombination erleben. Der Ort ist auch wegen seinem direkt neben dem Parkplatz gelegenen Hochseilpark beliebt - besonders bei Kindern.

 Der Berg Dymník (Rauchberg) ist das ideale Ziel für Ausflügler, die eine schöne Aussicht suchen. Auf der Bergspitze steht ein gemauerter Aussichtsturm, der 1896 von dem Rumburger Bürger August Wenschuh seiner Heimatstadt gestiftet wurde. Vom Turm bietet sich eine wunderschöne Aussicht auf den Schluckenauer Zipfel und in das angrenzende Sachsen.

Auch Mysterienliebhaber kommen am Dymník auf ihre Kosten. Auf der Westseite des Berghanges wurde auf einer größeren Wiese im Jahr 2004 ein Steinkreis  aus 22 aufrecht stehenden, schlanken Granitblöcken errichtet. Die Steine waren vor mehr als einem Jahrhundert aus hiesigen grauen und gelben Granit gehauen, und bei der Sanierung von Abwasseranlagen in Jiřetín pod Jedlovou entdeckt worden. Jeder Stein wiegt ca. 4 Tonnen und ist 5 bis 6 Meter lang. Heutzutage staunt man, wie die Menschen damals ohne größere Maschinen derartiges produzieren und transportieren konnten. Der Kreis der Granitblöcke ist durch dunkelfarbige Wege, welche die Kräfte der Luft, und rote Wege, die die Kraft des Feuers symbolisieren sollen, verbunden. Die gesamte Anlage erinnert auf den ersten Blick an das englischen Stonehenge. Bei näherer Betrachtung können jedoch Sichtachsen zu Kirchtürmen der Umgebung, wie der barocken Loreta des berühmten österreichischen Architekten Johann Lucas von Hildebrandt, und andere reizvolle Blickbeziehungen entdeckt werden, so dass man glauben könnte, der Steinkreis steht schon seit Urzeiten an dieser Stelle und ist einstmals der Landschaft entwachsen. Die Anlage, die eine der eindrucksvollsten der neueren Anlagen im Lausitzer Vorgebirge darstellt, wurde nach Vorgaben der Kabbala sowie esoterischer Geometrie angelegt. Der Steinkreis soll verdeutlichen, dass sich Himmelsordnung und irdische Dinge ähneln und der Mensch sich genau an der Grenze zwischen Himmel und Erde wiederfinden kann.