Die Basilika Minor

Die StreckeStation Harrachov - Szklarska Porêba – Jelenia Gora

Art der Reise

Anzahl der km: 3km
Ausflugstipp: zu Fuß
Schwierigkeit: ein einfacher Ausflug (im Flachland)
Touristengebiet: Jeleniogorski

Touristische Besonderheiten

Weitere Attraktionen:Gnadenkirche Die Kirche St. Erasmus und Pankrác ist für Besucher vor der Messe zugänglich, oder nach Vereinbarung mit dem Pfarramt. Während der Gottesdienste ist eine Besichtigung der Kirche nicht möglich. Der Eintritt ist kostenlos.     

Weitere Informationen

Verkehrsverbindungen: Mit Zug: über Tschchien: Station Harrachov - Szklarska Porêba – Jelenia Gora Mit Auto: Harrachov – Jakuszyce, Szklarska Porêba – Piechowice – Jelenie Gora Královec – Lubawka – Kamienna Góra – Kowary – Jelenia Gora
Parken: Parkplatzhaus in der Pijarska-Straße, weitere Parkplätze um den Stadtkern an der Bankowa- und Pi³sudskiego- Straße
Verpflegung: Mehrere Restaurants, Pizzerien, Bars, Fast-Foods http://jeleniagora.naszemiasto.pl/firmy/kuchnia-polska/

Sehenswertes mit Wegbeschreibung

Jelenia Gora (Hirschberg) wurde durch Boleslav Køivoústý (Krummmund) vor mehr als 900 Jahren im Jahr 1108 gegründet und ihre Anfänge liegen in der Piastov Tradition des Staates der Piasten. Die Stadt hatte eine wechselvolle Geschichte und ging ab 1392, nach dem Tod von Agnes, der Witwe des Svídnicko-Javorski Fürsten Bolek II., die ohne Nachkommen starb, mit dem gesamten Fürstentum zur  Böhmischen Krone über. Die historischen Bedingungen änderten mehrmals die Nationalität der Region. Gemeinsam mit dem böhmischen Staat kam die Stadt unter die Herrschaft  der Habsburger. Ab 1741 wurden die schlesischen Lande zusammen mit dem Gebiet von Jelenia Gora Preußen angegliedert und nach der Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871, wurde die Stadt ein Teil Deutschlands. Mit dem Kriegsende 1945 kehrte Niederschlesien nach Polen zurück.

Die Stadt hat in ihrer Geschichte immer eine bedeutende Rolle als wirtschaftliches, politisches und administratives Zentrum gespielt. Dank seiner Lage im Zentrum des Hirschberger-Tales am Zusammenfluss von Bober und Kamienna bietet es gute Bedingungen für Bergtourismus und Wintersport. Von allen vier Seiten wird die Stadt von Gebirgen umringt: im Westen vom Isergebirge und dessen Vorgebirge, im Osten vom Janowicky Rudawami, im Norden vom Kaczawsky-Gebirge und im Süden vom Riesengebirge. Auch Dank der Thermalquellen in Cieplice zählt die Stadt zu einem der bedeutenden Orte in Polen. Es sei darauf hingewiesen, dass Jelenia Gora und seine Umgebung reich an zahlreichen Denkmäler, Sehenswürdigkeiten sowie kulturellen und wissenschaftlichen Einrichtungen ist. Derzeit erfüllt die Stadt die Rolle des administrativen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrums des Bezirkes.

 

Karte:

http://www.jelenia-gora.com/

http://www.mapofpoland.pl/Jelenia-Gora,galeria.html

 

Wegbeschreibung:

Ein beliebtes Touristenziel sind auch die Kirchen der Stadt, pompöse Baukunst gefüllt mit Kunstwerken und beeindruckendem Handwerk.
Vom Rathausplatz gelangen wir über die Maria Konopnickiej Str. zur Boczna-Str., an deren Ende die Kirche St. Erasmus und Pankrác steht, die im Jahre 2011 zu einer Basilica Minor befördert wurde.

Der Dom war ursprünglich gotisch gestaltet, aber zahlreiche Brände führten zu Wiederauf- und Umbauten, sodass sein heutiges architektonisches Erscheinungsbild eklektisch ist.

Das Basilikbauwerk mit seinen drei Kichenschiffen stammt aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts. Der Bau hatte im Jahr 1304 in der Regierungzeit des Fürsten Jindøich Jaworsky begonnen und dauerte bis 1347. Die Kirche wurde aus gebrochenen Steinen und Sandstein errichtet. Der Turm kam später hinzu und weist  Elemente der Renaissance auf. Seine Errichtung ist mit der Wiederherstellung der Kirche nach dem Brand im Jahr 1549 verbunden.

Die Kirche brannte infolge von Großbränden in der Stadt zweimal nieder, 1549 und 1634, wurde jedoch immer wieder schnell aufgebaut. In ihrem Inneren finden sich eine Kanzel im Stil der Renaissance, ein barocker Altar, die mit dem Bild von John Kretschmer "Erscheinung Gottes auf dem Berg Tabor" geschmückt ist, und  zahlreiche Heiligenstatuen, einschließlich des St. Erasmus und Pankrác, dem Förderer der Kirche,  sowie die seitliche Kapelle St. Barbara und der Jungfrau Maria, und der Altar des St. Josef. Auf der Eingangsseite der Kirche befindet sich der Orgelprospekt mit klassizistischen Elementen, der ein Werk von Adam Horác Casparini ist.
     An den Außenmauern der Kirche sind Grabsteine und Epitaphe aus dem 16. und 17. Jahrhunderts zu sehen. Rechts vom Haupteingangder der Kirche steht eine hohe korinthische Säule mit einer Statue der Jungfrau Maria. Der Innenhof ist auf drei Seiten von Gebäuden des alten Jesuitenkollegiums umgeben. Der Kirchplatz wird vom 1566 errichteten Pfarrhaus umschlossen, welches ursprünglich als Lateinschule erbaut worden war.

http://www.parafia.jelenia-gora.pl/

 

Interessante Links:

http://www.mzk.jgora.pl/

http://www.rozklady.miasta.pl/jeleniagora.html

http://www.pks.jgora.pl/