Ein Spaziergang durch den Kurort Cieplice

Die StreckeIn CZ Station Harrachov - Szklarska Porêba – Jelenia Gora

Art der Reise

Anzahl der km: 3km
Ausflugstipp: zu Fuß
Schwierigkeit: ein einfacher Ausflug (im Flachland)
Touristengebiet: Jeleniogorski

Touristische Besonderheiten

Weitere Attraktionen:Kirche St. Johannes und Evangelische Kirche - Die Kirchen können vor den Messen, oder nach Vereinbarung mit den Pfarrämtern besichtigt werden. Während der Gottesdienste ist dies nicht möglich. Der Eintritt ist kostenlos.  Gebäude rund um den Piastowski-Platz Schloss der Familie Schaffgotsch Die Besichtigung des Schlosses ist nach Absprache mit dem Sekretariat der Schule möglich, Tel. 0048 75 755 15 99. Der Eintritt ist kostenlos.      

Weitere Informationen

Verkehrsverbindungen: Mit Zug: In CZ Station Harrachov - Szklarska Porêba – Jelenia Gora Mit Auto: Harrachov – Jakuszyce, Szklarska Porêba – Piechowice – Jelenia Gora Královec – Lubawka – Kamienna Góra – Kowary – Jelení Hora
Parken: Kombatantów-Platz, Zdrojowy-Platz, Cervi-Straße
Verpflegung: Mehrere Restaurants, Pizzerien, Bars, Fast-Food auf dem Piastowski-Platz http://jeleniagora.naszemiasto.pl/firmy/kuchnia-polska/

Sehenswertes mit Wegbeschreibung

Cieplice Œl¹skie Zdrój, früher eine eigenständige Stadt, ist heute Kurortteil von   

Jelenia Góra. Der Ort wurde im Jahr 1075 gegründet, als unter Boles³aw dem Großen, ein Enkel von Boleslav dem Krummmundigen, bei der Jagd in der Gegend von Jelenia Góra Thermalquellen entdeckt worden waren. In der Vergangenheit gibt es Hinweise darauf, dass der Fürst Bernard von Lwówek im Jahr 1281 dem Orden der Strzegomski Johanniter einen Beitrag stiftete, dankdessen das Thermalgebäude enstand. Seit dem Jahr 1381, nach der Auflösung des Ordens der Johanniter, ging Cieplice in den Besitz des Rittergeschlechts von Schaffgotsch über, welches dem Orden der Zisterzienser von Krzeszow die Thermalquellen überlies, der sie bis zur Abschaffung des Ordens am Ort im Jahr 1810 verwaltete.
Anschließend übernahm wieder die Familie Schaffgotsch den Betrieb der Thermalquellen, die das Kurbad erweiterte und neue Behandlungsmethoden einführte. Schon seit dem 14. Jahrhundert waren Kuraufenthalte in Cieplice bei den Polen sehr beliebt. Zu den bedeutendsten zählte der Besuch der polnischen Königin Marie Kazimiera Sobieska einschließlich ihrer Begleitung von 1.500 Personen im Jahre 1687.

Cieplice erhielt 1935 Stadtrecht und wurde 1976 nach Jelenia Góra eingemeindet.

Karte:

http://mapy.eholiday.pl/mapa-cieplice

 

Wegbeschreibung:

Der Weg führt rund um das Zentrum des Kurortes Cieplice. Wir beginnen bei der Pfarrkirche St. Johannes, die von einer hohen Steinmauer umgeben ein Teil der Klosteranlage ist. Das historische, vierflüglige Gebäude war ursprünglich ein Kloster der Zisterzienser und wurde in den Jahren 1586-87 an den Kirchhof angrenzend erbaut. In einem der Flügel befindet sich das Pfarrhaus, die anderen gehören heute dem Kurort Cieplice. Das Gebäude erhiehlt nach Sanierungsarbeiten seinen alten  Glanz zurück.

Zur Kirche, die von der Piaristen verwaltet wird, gelangt man durch den freistehenden, barocken Glockenturm, der nach einem Entwurf von Eliasz Schulz aus Boles³awiec in den Jahren 1709-1711 errichtet wurde.

Die Pfarrkirche St. Johannes entwarf Kasper Jentsch aus Jelenia Gora. Sie wurde in den Jahren 1712-1714 an der Stelle der ursprünglichen, im Jahr 1711 abgebrannten Kirche gebaut. In das Innere der Kirche gelangt am über ein Rokokoportal, welches eine Arbeit der Bildhauerschule in Krzeszow ist. Der Innenraum hat eine schöne barocke Ausstattung mit einem wertvollen Altarbild von Michael Willmann, das die Jungfrau Maria zwischen Heiligen darstellt. Außerdem drei Gemälde von Johann Hoffmann, die im Orgelprospekt eingestellt sind, einer schönen barocken Kanzel mit Szenen aus dem Leben Johannes des Täufers sowie Bildern der 12 Apostel an den Seitenaltären. An den Seitenmauern der Kirche befinden sich Gräber vom Anfang des 19. Jahrhunderts sowie 16 Rittergrabsteine, die von der abgerissenen Kirche in Radomierz hierher verlegt worden waren.

Das ursprüngliche Schloss brannte 1717 nieder. Der heutige spätbarocke Bau stammt aus den Jahren 1784-1789 und wurde von Jan Rudolf von Opole entworfen. Nach 1945 wechselte das Gebäude den Besitzer und ging an den Bund der polnischen Pfadfinder (Zwi¹zek Harcerstwa Polskiego) über. Das Schloss wurde als Residenz des Präsidenten des Staatsrates und heute als Zweigstelle der Fakultät der Technischen Universität Wróclaw genutzt.

Das Schlossinnere ist im Stil des frühen Klassizismus ausgestaltet. Bemerkenswert sind der zweistöckige Ballsaal und die Kassettendecken sowie die reiche Stuckdekoration. Das Schloss liegt in Nachbarschaft zum Kurpark und war einst nur durch den Schloßgarten von diesem getrennt. Der Kurpark wird gegenwärtig saniert und umgestaltet.

Im Zentrum des Parks befindet sich das rekonstruierte und modernisierte,  neoklassizistische Gebäude des Spätheaters aus dem Jahre 1836, welches heute das Theater Zdrojowy Teatr Animacji und das 1799 erbaute Kulturhaus des Kurbades beherbergt. Weiter südlich in Richtung Straße schließt sich der Norwegische Park an, dessen Name sich von einem in norwegischem Stil gebauten Gebäude herleitet, welches auf der Hauptallee steht und heute der Sitz des Ornithologischen Museums ist. Ornithologisches Museum gründete die Familie Schaffgotsch und der Öffentlichkeit im Jahre 1920 zur Verfügung gestellt. Es befand sich ursprünglich im alten Klostergebäude, 1965 in das bestehende Gebäude umgesiedelt. Leider bleibt ein großer Teil der Sammlungen für die Öffentlichkeit wegen Platzmangel für die permanente Ausstellung gesperrt.

Das Gebiet des Norwegen Parks wird als offener Raum zubereitet, der in die offene Landschaft übergeht, die als Überflutsgebiet des gesamten Flutsystems am Zusammenfluss der Flüsse Wrzosówka und Podgórna funktioniert.

Interessante Links:

http://www.mzk.jgora.pl/

http://www.rozklady.miasta.pl/jeleniagora.html

http://www.pks.jgora.pl/