Mittelalterliche Burg Chojnik (Kynastburg)

Die StreckeIn CZ Station Harrachov - Szklarska Porêba - Sobieszów

Art der Reise

Anzahl der km: 10km
Ausflugstipp: zu Fuß
Schwierigkeit: ein einfacher Ausflug (im Flachland)
Touristengebiet: Jeleniogorski

Touristische Besonderheiten

Burg / Schloss:Burg Chojnik - für Besucher geöffnet:  Jan.-März, Nov.,Dez.: 10-16, letzter Eintritt um 15:30 Uhr April, Mai, Sept., Okt.: 10-17, letzter Eintritt um 16:30 Uhr Jun.-Aug.: 10-18, letzter Eintritt um 17:30 Uhr  
Weitere Attraktionen:Schutzgebiet des Nationalparks Riesengebirge - Kasse gleich am Eingang Naturwissenschaftliches Museum des Nationalparks Riesengebirge Am 10. August und im November freier Eintritt.    

Weitere Informationen

Verkehrsverbindungen: Mit Zug: In CZ Station Harrachov - Szklarska Porêba - Sobieszów Mit Auto: Harrachov – Jakuszyce, Szklarska Porêba – Piechowice – Sobieszów; Královec – Lubawka – Kamienna Góra – Kowary – Jelenia Góra – Cieplice – Sobieszó
Parken: Mehrere Parkplätze auf der Bronek-Czech-Straße.
Verpflegung: Mehrere Restaurants und Bars auf der B.-Czech-Str. und entlang des Weges zur Burg http://jeleniagora.naszemiasto.pl/firmy/kuchnia-polska/

Sehenswertes mit Wegbeschreibung

Sobieszów ist seit 1976 ein Teil von Jelenia Gora. Vorher war sie seit 1962 eine eigene Stadt, deren Ortsgeschichte wahrscheinlich mit der Gründung in der Regierungszeit von Fürst W³adys³aw Herman beginnt, auf welchen ihre ursprüngliche Bezeichnung Hermania Villa hinweist. Das älteste Dokument, das die Existenz des Ortes bestätigt, stammt aus dem Jahr 1305. Nach dem Tod der Prinzessin Agnes von Svídnik-Jawor Zweig fiel der Ort bis in das Jahr 1945 unter die Herrschaft der Ritterfamilie Schaffgotsch. Sobieszów liegt an der Grenze des Hirschberger-Tales und am Fusse der Berge des Riesengebirges, von denen einer der bekannte Chojnik (627m) ist, auf dem sich die mittelalterliche Burg Chojnik befindet.


Karte:

http://www.szukamnoclegu.pl/mapa,jelenia_gora.html

Wegbeschreibung:

Zur Burg Chojnik führen zwei Wege: rot markiert rund um den Berg als einfacher Aufstieg und der schwarz markierte, kürzere Aufstieg, der durch einen natürlichen Felsentunnel führt und körperliche Anstrengung erfordert.

Die Burg wurde zwischen 1353-1364 erbaut und gehörte der Familie von Schaffgotsch. Am 31. August 1675 brannte sie infolge Blitzschlag ab und blieb so bis heute eine dauerhafte Ruine.

Vom Burgturm bietet sich ein großartiger Ausblick auf das Hirschberger-Tal und die umliegenden Berge. Als Attraktionen der Burg zählt einer der wenigen erhaltenen Schandpfahle in Niederschlesien, an dem in der damaligen Zeit Strafen vollzogen wurden. Der Verurteilte wurde an den Pranger gebunden und ausgepeitscht. Eine andere Sehenswürdigkeit ist der mittelalterliche Hungerturm, der sich direkt am Eingang zum Burghof befindet.

Burg Chojnik steht in einem Naturschutzgebiet und gehört zum Nationalpark Riesengebirge. Auf dem Weg zur Burg Chojnik kommt man am Sitz der Nationalparkverwaltung (Ul. Cha³ubiñskiego 23) vorbei.

Mit der Burg Chojnik ist eine Legende über eine heiratsunwillige Prinzessin Kunhuta (Kunigunde) verbunden, die werbenden Rittern als Aufgabe stellte, auf dem Pferd die Burgmauern zu umkreisen. Kurz vor dem Ziel ließ sie durch Hundebellen die Pferde scheuen, woraufhin ihre Verehrer in den Abgrund stürzten. Nachdem sich infolge dieser längeren Praxis verständlicherweise kein Ritter mehr um Ihre Hand bewarb, bereute sie und ersehnte sich nichts mehr, als einen Ritter zu heiraten. Doch ein Ritter strafte sie nach Ende eines Turnieres mit einem Handschuhwurf ins Gesicht. Wegen dieser Demütigung und der Schuldvorwürfe bezüglich ihrer Taten soll sie dann selbst in den Abgrund gesprungen sein.