Che³msko Œl¹skie, ein Ort der schlesischen Weber

Die StreckeTrutnov – Libna - Okrzeszyn – Che³msko Œl¹skie

Art der Reise

Anzahl der km: 3km
Ausflugstipp: zu Fuß
Schwierigkeit: ein einfacher Ausflug (im Flachland)
Touristengebiet: Kamiennogorski

Touristische Besonderheiten

Weitere Attraktionen:Stadtplatz Weberhäuser "Zwölf Apostel" http://www.chelmskoslaskie.pl/chata.htm    

Weitere Informationen

Verkehrsverbindungen: Mit Auto: Trutnov – Libna - Okrzeszyn – Che³msko Œl¹skie;
Parken: Parkplätze befinden sich direkt im Stadtzentrum
Verpflegung: Restaurant im Hotel „Zadrna”, Büfett in der S¹decka-Straße http://www.zadrna.com.pl/

Sehenswertes mit Wegbeschreibung

Mit fast 20.000 Einwohner ist Kamienna Góra die größte Stadt des gleichnamigen Kreises und liegt am Zusammenfluss von Biber und Zadrna. Das älteste Dokument zur Gründung der Stadt stammt aus dem Jahr 1249.

Wichtige Zentren des Kreises sind Lubawka, Marciszów, Che³msko Œl¹skie. Der Region Kamienna Góra kann sich auch wunderbarer Baudenkmäler rühmen, wie beispielsweise der Weberhäuser in Che³msk Œl¹ski, der Stadtbebauung in Lubawka oder der Kirche in Krzeszow.

Die Gemeinde Che³msk Œl¹ski (Schömberg), die über eintausend Einwohner hat, liegt am Zusammenfluss von Zadrna und Myta in einer Höhe von 500m. Ihre Geschichte reicht bis in das frühe Mittelalter zurück. Die Gründung um 1214 wird Siedlern aus Böhmen zugeschrieben. König Václav II. Che³msko schenkte das ganze Gebiet dem Fürsten Bolek I.. Seit 1343 gehörte der Ort zum Kloster in Krzeszow. Im Jahr 1580 wurde ihm das Stadtrecht verliehen, welches bis 1945 galt, danach aber aberkannt wurde.

Che³msko war bis in das 19. Jahrhundert ein wichtiges Handelszentrum für Leinenstoff und Gespinste. Heute ist die Ort ein kleines touristisches Zentrum und Dienstleistungen mit lokaler Bedeutung.

Karte

www.mapofpoland.pl/Chelmsko-Sl

http://mapy.eholiday.pl/mapa-chelmsko_slaskie-lubawka-kamienna_gora.html

 

Wegbeschreibung:

Die Besichtigung der Stadt beginnen wir auf dem Marktplatz. Dessen unregelmäßige Form ist mit barocken und klassizistischen Häusern mit Laubengängen aus dem 17./18. Jahrhunderts umbaut. Die bedeutendsten stehen auf der Westseite des Platzes. In der Platzmitte steht ein Denkmal des Johannes von Nepomuk.

Auf der Powstañców-Œl¹skich-Straße befindet sich eine Pfarrkirche aus der Zeit der Spätrenaissance, die zu den wertvollsten religiösen Objekten Niederschlesiens zählt. Sie verfügt im Inneren über eine wunderschöne barocke Ausstattung und bezaubert mit ihrem Reichtum.

Am interessantesten dürfte in Che³msko Œl¹skie die Geschichte der Webersiedlung „Zwölf Apostel" sein. Die Häuser wurden im Jahre 1707 im Auftrag von Dominic Meyer, des Abtes in Krzeszow, als Werkstätten und Wohnungen für die aus Böhmen kommenden Weber gebaut wurden. Ursprünglich waren es zwölf Häuser, von denen das letzte Haus leider niederbrannte. Heute steht der ganze Komplex unter Denkmalschutz. Hier haben der Entwicklungsverein von Che³msko Œl¹skie (Nr. 15) und das sog. Dorfbauernhaus (Nr. 17) mit seiner ständigen Ausstellung zu Weberei und dem früheren Alltagsleben der Weber ihren Sitz. Sie haben hier die Möglichkeit einen Kaffee zu trinken und vom lokalen Gebäck zu probieren.