NowogrodŸiec mit Waldspaziergang
Die StreckeGrenzübergang Görlitz - Nowogrodziec





Art der Reise
| Anzahl der km: | 7km |
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| Ausflugstipp: | zu Fuß |
| Schwierigkeit: | ein einfacher Ausflug (im Flachland) |
| Touristengebiet: | Boleslawiecki |
Touristische Besonderheiten
| Weitere Attraktionen: | Marktplatz Rathaus - geöffnet während der Geschäftszeiten von 8-16 Uhr. Himmelfahrtskirche und St. Nicholas - für Besucher vor der Messe zugänglich, oder nach Vereinbarung mit dem Pfarramt. Während der Gottesdienste ist eine Besichtigung der Kirche nicht möglich. Der Eintritt ist kostenlos. |
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Weitere Informationen
| Verkehrsverbindungen: | Mit Auto: A4 Grenzübergang Görlitz - Nowogrodziec |
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| Parken: | Kostenlose Parkplätze befinden sich im Stadtzentrum in der Nähe des Marktplatzes und der umliegenden Straßen. |
| Verpflegung: | Restaurants, Pizzerien und Bars im Stadtzentrum |
Sehenswertes mit Wegbeschreibung
Der Bezirk Boles³awiec befindet sich in der Nähe der Staatsgrenzen zu Tschechien und Deutschland an der historischen Kreuzung, die Ost- und Westeuropa mit Skandinavien und Südeuropa zusammenführt. Fast die Hälfte des Territoriums des Landkreises ist von Wald bedeckt, der dessen wirtschaftlichen und landschaftlichen Charakter prägt.
Eine der größeren Städte des Landkreises ist Nowogrodziec (Naumburg a. Queis), das über 4.000 Einwohnern zählt. Nowogrodziec wurde von Fürst Heinrich „dem Bärtigen", dem Mitglied eines schlesischen Piastengeschlechtes gegründet und erhielt im Jahr 1233 das Stadtrecht. Nowogrodziec befindet sich inmitten der niederschlesischen Wälder am Rand der schlesischen Tiefebene. Seine Lage am alten Handelsweg Via Regia, der West und Ost verbindet, garantierte der Stadt trotz wechselnder Staatszugehörigkeit über mehrere Jahrhunderte Entwicklung und Wohlstand.
Von ihrer einstigen Bedeutung zeugen die Gebäude der Stadt: das Rathaus, die Gebäude um den Markplatz, die Kirchen und die Reste der Stadtmauer.
Karte:
http://mapy.eholiday.pl/mapa-nowogrodziec-nowogrodziec-boleslawiec.html
Wegbeschreibung:
Der Rundgang führt durch das historische Zentrum der Stadt rund um das von Wohnhäusern umgebene Rathaus und zeigt spätbarocke Denkmäler sowie den mittelalterlichen Grundriss der Stadt. Ihr Zentrum umfasst eine Fläche von 5.400 m². Im 2. Weltkrieg war Nowogrodziec (Naumburg) Frontstadt, was zur Zerstörung vieler alter Gebäude führte. Nur ein Teil konnte gerettet werden. Andere wurden nach 1945 umgebaut.
Das imposante Rathaus auf der Platzmitte wurde 1656 erbaut. Leider zerstörte ein Feuer das ursprüngliche Gebäude. Auf seinen Grundmauern wurde 1795 der heutige Bau errichtet. Baumeister war der Maurermeister Menzel aus Boles³awiec (Bunzlau). Unweit vom Rathaus im Südwesten befindet sich die barocke Statue des St. John Nepomuk, an deren Sockel sich Reliefs befinden, die den Sturz des Prager Geistlichen in die Moldau abbilden.
Oberhalb der Stadt erhebt sich die Kirche Peter und Paul, die im 13. Jh. noch während der Herrschaft von Jindøich dem Bärtigen erbaut worden war. Diese wurde nach Unglücksfällen viele Male umgebaut. So berichten lokale Quellen, dass am 4. Juni 1774 um 13:30 Uhr ein Blitz in die Kirche einschlug und diese vollständig zerstörte. Am selben Ort wurde unter Leitung des Architekt Jan Jerzy Rudolf ein Neubau errichtet. Rudolf hatte auch für die Zisterzeinser in Krzeszow gearbeitet. Das Innere der Kirche wurde 1881 und 1964 umgestaltet. Die Kirchenakustik konnte bis zur heutigen Zeit erhalten werden.
Es lohnt sich auch die Ruinen des alten Klosters von Magnalenitek aus dem 13. Jahrhunderts zu besichtigen.
Am Ende des Aufenthaltes in NowogrodŸiec empfehlen wir ein wenig Erholung bei einem Waldspaziergang durch eine der größten Waldflächen Polens - die Niederschlesischen Wälder, welche nörlich der Stadt beginnen. In Trockenperioden kann der Zutritt allerdings verboten sein. Darüber informieren Tafeln an den Waldeingängen. Für einen Waldspaziergang sollten Sie bis zum nördlich gelegen Dorf Zebrzydowa fahren, das sich an der Eisenbahnstrecke Boles³awiec-Wêgliniec befindet. Von dort können Sie zu Fuß entlang des Flusses Kwisa (Queis) einen Waldspaziergang unternehmen.