Burg Czocha (Tzschochau)

Die StreckeGörlitz – Leśna – Burg Czocha

Art der Reise

Anzahl der km: 6km
Ausflugstipp: zu Fuß
Schwierigkeit: ein einfacher Ausflug (im Flachland)
Touristengebiet: Lubanski

Touristische Besonderheiten

Burg / Schloss:Burg Czocha - Besichtigungen mit dem Verwalter der Burg von Montag bis Sonntag von 10-15 Uhr; nach 16 Uhr ist der Zutritt nur in den äußeren Burghof möglich. http://www.hotelewam.pl/pl/sucha-zamek-czocha.html http://www.zamek-czocha.pl/   (privater Blog auf Polnisch)    
Baden:Leśniańske See (Marklissa-See) Złotnicke See (Goldentraum-See)   

Weitere Informationen

Verkehrsverbindungen: Mit Auto: Görlitz – Leśna – Burg Czocha
Parken: Vor der Burg Czocha gibt es einen grossen Parkplatz
Verpflegung: Burgrestaurant (Mittelalterliches Festmahl mit verschiedenen Fleischarten) und Weinstube mit Honigweinverkostung.

Sehenswertes mit Wegbeschreibung

Der 1999 gegründete Bezirk Lubań liegt im südwestlichen Teil der Wojwodschaft Niederschlesien. Das Gebiet umfasst als touristischen Region in erster Linie das Iservorgebirge und teilweise auch das Isergebirge. Im Norden geht es in das Schlesische Tiefland über.

Die Stadt und Gemeinde Leśna (Marklissa) befindet sich im südwestlichen Teil des Kreises Lubań am Vorgebirge des Isergebirges. Die Stadt liegt zwischen den drei Flüsse: Kwisa, Bruśnik und Czarny Strumień und in unmittelbarer Nähe der Grenze zu Tschechien in Miłoszow.

Die Umgebung von Leśná ist ein schönes Erholungsgebiet. Größere Sehenswürdigkeiten in der Nähe der Burg Czocha sind der Leśniańske- und Złotnicke-See. In der Nähe von Leśna befinden sich auch die Burgen Rajsko und Świecie.

Karte:

http://www.zamki.pl/?idzamku=czocha&dzial=mapa

 

Wegbeschreibung:

Ein Rundgang durch die Burg Czocha sollte am besten vor der Burg beginnen, von wo eine Brücke über den Burggraben führt. Von dort bietet sich ein Blick über die Größe und die architektonische Kunst der Burg, welches etwas Geheimnisvolles umgibt. Die Burg hatte der Böhmischen König Václav I in den Jahren 1241-1247 als Grenzwarte erbauen lassen. Die Oberlausitz gehörte zu diesem Zeitpunkt zur Böhmischen Krone. Später fiel die Region an das Fürstentum der schlesischen Piasten und nach dem Aussterben des Svídnicko-Javorskiego Geschlechtes von Bolek im Jahre 1392 wieder an die Böhmische Regierung zurück. Im Jahre 1909 kaufte der Tabakmagnat Ernst Gütschow aus Dresden die Burg, der sie im Stil der Neogotik umbauen ließ, wobei die ältesten Teile der Burg zerstört wurden.

Während des zweiten Weltkrieges gab es hier eine Schule für Chiffrierer der Militärischen Abwehr. Nach dem Kriegsende wurde die Burg mehrmals geplündert und beschädigt. In der Burg waren auch sowjetische Soldaten und später griechische Flüchtlinge untergebracht. In den Jahren 1952-1996 diente die Burg als Erholungszentrum der Armee. Heute beherbergt sie ein Hotel mit Konferenzzentrum. Dank der guten Verwaltung ist das Objekt zu einer landesweiten Attraktion geworden. 

Es soll noch hinzugefügt werden, dass die malerisch gelegene Burg mehrmals als Kulisse für Filmdreharbeiten genutzt wurde.

Der Leśniańske-See (Marklissa-See) ist ein 1905 angelegter Stausee am Fluss Kwisa (Queis) beim Dorf Czocha. Entlang der Ufer gibt es mehrere Campingplätze und Erholungszentren mit Verleih von Wassersportgeräten. Hier befindet sich auch die Burg Czocha. Ein zweiter, stromaufwärts angelegter Stausee ist der Złotnicke-See (Goldentraum-Talsperre), welcher in den 1920er Jahren entstand. Beide Stauseen sind für Besucher auch wegen ihrer wasserwirtschaftlichen Bauten interessant - den Staumauern und den Wasserkraftwerken, die sich unterhalb der Dämme befinden.