Henryków Lubañski mit der ältesten Eibe Polens
Die StreckeGörlitz – Henryków Lubañski (Richtung Lubañ)





Art der Reise
| Anzahl der km: | 2km |
|---|---|
| Ausflugstipp: | zu Fuß |
| Schwierigkeit: | ein einfacher Ausflug (im Flachland) |
| Touristengebiet: | Lubanski |
Touristische Besonderheiten
| Weitere Attraktionen: | Naturdenkmal Eibe http://henrykowskicis.neostrada.pl/ |
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Weitere Informationen
| Verkehrsverbindungen: | Mit Auto: Görlitz – Henryków Lubañski (Richtung Lubañ) |
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| Parken: | Parkplätze sind ausreichend vorhanden |
| Verpflegung: | In Henryków gibt es keine Gastronomie, aber entlang der Zufahrtsstraßen. Möglichkeiten zum Mittagessen sind im nahe gelegenen Lubañ vorhanden. |
Sehenswertes mit Wegbeschreibung
Der 1999 gegründete Bezirk Lubañ liegt im südwestlichen Teil der Wojwodschaft Niederschlesien. Das Gebiet umfasst als touristische Region in erster Linie das Iservorgebirge und teilweise auch das Isergebirge. Im Norden geht es in das Schlesische Tiefland über.
Die größte Stadt ist Lubañ (Lauban), die sich im polnischen Teil der Oberlausitz am Fluss Kwisa (Queis) befindet. Die Stadt hat rund 25.000 Einwohner Die Geschichte der Stadt ist sehr interessant, denn im frühen Mittelalter handelte es sich um eine alte Siedlung der Lausitzer Sorben. Noch im 13. Jahrhundert - wahrscheinlich um das Jahr 1220 - erhielt diese Stadtrechte.
Im Norden von Lubañ, in Richtung nach Wêgliniec, liegt das Dorf Henryków Lubañski (Hennersdorf) im Geibsdorfer Hochland (Siekierczyñ). Das Dorf ist von Hügellandschaft mit Wäldern und Wiesen umgeben.
Seit dem Ausgang des Mittelalters ist Henryków Lubañski für seine Herstellung von Damaststoffen bekannt. Ein weiteres Handwerk, welches die Bewohner berühmt gemacht hat, war die Herstellung von Blasinstrumenten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts begann der wirtschaftlicher Niedergang von Henryków. Im 2. Weltkrieg verursachte die durchziehende Front viele Schäden. Nach dem Krieg wurde das Dorf allmählich wieder aufgebaut. Die Einwohnerzahl ist jedoch bis heute rückläufig.
Karte:
http://mapy.eholiday.pl/mapa-henrykow_lubanski-luban-luban.html
Wegbeschreibung:
Ziel unserer Reise nach Henrykowa (Hennersdorf) ist ein bedeutendes Naturdenkmal - die älteste Eibe Polens. Der Baum wächst am Westrand des Dorfes. Die botanische Bezeichung lautet Taxus Baccata. Die Eibe erreicht eine Höhe von 20 Metern. Die Rinde ist dünn, glatt und löst sich in Schuppen ab. Im Gegensatz zu Nadelbäumen ist eine Eibe harz- und dadurch geruchslos. Das Alter der Hennersdorfer Eibe wurde früher auf rund 1.200 Jahre geschätzt. Sie galt als ältester Baum Deutschlands. Neuere Untersuchungen schätzen das Alter auf 600-700 Jahre. Leider erlitt der Baum 1989 Sturmschäden, die den bisherigen Baumumfang von 5m verringerten.
Nach dem Besuch in Henryków Lubañski empfehlen wir Wanderungen in der Umgebung, bei denen sich schöne Ausblicke auf das Isergebirge und die Hügellandschaft voll üppigen Grüns bieten.