Lubomierz (Liebenthal), Klosterstadt der Benediktinerinnen

Die StreckeGörlitz - Lubañ - Gryfów Œl¹ski - Lubomierz

Art der Reise

Anzahl der km: 6km
Ausflugstipp: zu Fuß
Schwierigkeit: ein einfacher Ausflug (im Flachland)
Touristengebiet: Lwowecki

Touristische Besonderheiten

Weitere Attraktionen:Rathaus - geöffnet während der Arbeitszeit des Amtes von 8-16 Uhr Historische Häuser am Platz Kargul- und Pawlak Museum - geöffnet von Montag bis Freitag von 10-16 Uhr, Samstag und Sonntag von 11-15 Uhr Eintritt ins Museum alle 30 Minuten, letzte Führung eine halbe Stunde vor Schließung, Reservierung für Gruppen (über 10 Personen): Tel. 0048 75 78 33 573 http://www.sami-swoi.com.pl/ Kloster und Kirche der Himmelfahrt von Heiligen Jungfrau Maria und St. Maternus – die Kirche kann vor der Messe, oder nach Vereinbarung mit dem Pfarramt besichtigt werden. Während der Gottesdienste ist dies nicht möglich. Der Eintritt ist kostenlos http://www.lubomierz.legnica.opoka.org.pl/ Ausstellung der Roben – im Gebäude des Schülerheimes beim Koœcielny-Platz Nr. 5, Tel. 0048 75 78 33 154. Reste der Stadtmauer

Weitere Informationen

Verkehrsverbindungen: Mit Zug: Görlitz (Euro-Neiße-Ticket) - Lubañ - Gryfów Œl¹ski (5 km vor Lubomierz) Mit Auto: Görlitz - Lubañ - Gryfów Œl¹ski - Lubomierz
Parken: Parkplätzte befinden sich im Stadtzentrum
Verpflegung: Restaurants und Bars am Marktplatz und Umgebung

Sehenswertes mit Wegbeschreibung

Der Kreis Lwówecki liegt im südwestlichen Teil der Wojwodschaft Niederschlesien an der Grenze des Isergebirgs-Vorlandes und des Kazsawa (Bober-Katzbach-) Gebirges. Das Gebiet des Landkreises durchfließt der Fluss Bobr (Bober), der größte Nebenfluss der Oder.         

Die kleinste Stadt in der Niederschlesien Woiwodschaft ist Lubomierz (Liebenthal) im Lwóvecki Kreis. Die Stadt liegt auf im Gebiet des Isergebirges am Fluss Oldza, dem rechter Nebenfluss der Kwisa (Queis). Lubomierz existierte wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert als eine Marktsiedlung. Das Dorf wurde 1251 nach deutschem Recht gegründet und im Jahr 1291 zur Stadt erhoben.

1278 wurde das Benediktinerinnenkloster durch die Einwohnerin Jutta von Liebenthal gegründet. Die Stadt war bis zur Aufhebung des Klosters im Jahr 1810 diesem abgabenpflichtig und unterstand teilweise auch dessen Verwaltung. Große historische Ereignisse, wie die Reformation und der Dreißigjährige Krieg führten in Lubomierz zum Glück zu keinen Zerstörungen, so dass die mittelalterliche Stadtstruktur bis heute erhalten geblieben ist. Die malerische Lage und die unzweifelhaft architektonischen Juwelen waren Grund dafür, dass hier acht abendfüllende Spielfilme gedrehen wurden, darunter die Kultkomödie "Sami Swoi".

Karte:

http://mapy.eholiday.pl/mapa-lubomierz-lubomierz-lwowek_slaski.html

 

Wegbeschreibung:

Eine Stadtbesichtigung sollte am besten beim Rathaus beginnen, das am Anfang des 19. Jahrhunderts im neoklassizistischen Stil erbaut wurde, und noch Spuren der älteren Vorgängerbauten aus dem 17. Jahrhundert trägt. Zu den wenigen erhaltenen Denkmälern seiner Art in Niederschlesien gehört der mittelalterliche Pranger, der sich ganz in der Nähe befindet.

Rund um das Rathaus stehen Häuser aus dem 16.-18. Jahrhundert, die im 19. Jahrhundert umgebaut wurden, aber noch die Spuren ihres früheren ursprünglichen Stiles tragen.

In der Nähe des Rathauses befindet sich das Kargul und Pawlak Museum, der Helden der berühmten Komödien-Trilogie des Regiesseurs Sylwestr Chêciñski. Diese Museumsausstellung erregt bei Besuchern stets großes Interesse.

Ein Denkmal, das eng mit der Geschichte von Lubomierz verbunden war, ist das Benediktinerinnenkloster zu deren Abtei in der Zeit von 1278-1810 auch die Stadt gehörte. Das Klostergebäude stammt von der Wende des 15. zum 16. Jahrhundert, wurde im 18. Jahrhundert umgebaut und hundert Jahre später im neoklassizistischen Stil erweitert. Heute ist darin eine integrierte Schule untergebracht.

Beim Koœcielny-Platz, können Sie im Schulinternat die ständige Ausstellung der Roben besuchen, die sich der Stadtgeschichte widmet und einst zur Abtei der Benediktinerinnen gehörte.

Das wichtigste Denkmal von Lubomierz ist die St. Maternu-Kirche, die zwischen 1726-30 im späten Barockstil erbaut wurde. Die Kirche hat ein einziges Schiff, das in die Kapelle mit Chor mündet. Die Wände sind mit Farbmalerei von George Wilhelm Neunhertz geschmückt, dem Maler der Fresken im Mariandom in Krzeszow. Das Innere der Kirche entstammt der Zeit des Barock und Rokoko. Auf dem Hauptaltar sind zwei Glasreliquien der Skelette der Märtyrer Benignus und Viktorius.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Stadtmauer, die die innere Bebauung umgibt. Es handelt sich um die Überreste von Befestigungsanlagen aus dem 15./16. Jahrhundert. In der näheren Umgebung von Lubomierz gibt es auch viele Kapellen und Kreuze an den Straßen sowie weitere Spuren der klösterlichen Vergangenheit der Stadt.