Traditionelles Kunsthandwerk in Z³otoryja

Die StreckeGörlitz - Lubañ - Gryfów Œl¹ski - Lwówek Œl¹ski - Z³otoryja

Art der Reise

Anzahl der km: 5km
Ausflugstipp: zu Fuß
Schwierigkeit: ein einfacher Ausflug (im Flachland)
Touristengebiet: Zlotorijski

Touristische Besonderheiten

Weitere Attraktionen:

Fabrik zur Herstellung von Weihnachtsschmuck - das Werk bietet kostenlose Führungen für Gruppen nach Voranmeldung: Tel. 0048 76 87 83 110, Fax 0048 76 87 83 363, E-Mail: sekretariat@vitbis. http://www.vitbis.com/

Weitere Informationen

Verkehrsverbindungen: Mit Auto: Görlitz - Lubañ - Gryfów Œl¹ski - Lwówek Œl¹ski - Z³otoryja
Parken: Nur wenige Parkmöglichkeiten im Stadtzentrum; bitte die kostenpflichtigen Parkplätze an der Stadteinfahrt (aus Richtung Lwówek Œlaski) nutzen.
Verpflegung: Viele Restaurants und Bars am Marktplatz und Umgebung

Sehenswertes mit Wegbeschreibung

Der Kreis Z³otoryjski liegt im südwestlichen Teil der Wojwodschaft Niederschlesien. Das touristische Gebiet umfasst insbesondere die Ausläufer des Kazsawa (Bober-Katzbach-) Gebirges und die Grenze des Schlesischen Tieflandes. Im Landkreis befindet sich das Naturschutzgebiet Che³my und er wird vom Fluss Kaczawa (Katzbach), über welchem die Stadt Z³otoryja (Goldberg) liegt, durchflossen.

Z³otoryja, mit etwa 17.000 Eiwohner, wird als älteste Stadt Polens angesehen. Die Siedlung entstand bereits im 8. Jahrhundert. Am Ende des 12. Jahrhunderts siedelten sich deutsche Bergleute an, die hier nach Gold gruben. Henry I. der Bärtige, welcher auch die deutschen Siedler angeworben hatte, erhob Z³otoryja zur Stadt.

Im Jahr 1328 wurde Z³otoryja, zusammen mit dem Fürstentum Legnica, ein Lehen von Böhmen. Seit 1526 gehörte die Stadt zur Herrschaft der Habsburger.  Nach dem Tod des letzten Piastovec Georg Vilhelm unterstand sie direkt der Wiener Regierung. Ab 1742 gehörte sie zu Preußen und dem späteren Deutschland, 1945 kehrte sie zu Polen zurück.

Schwere Zeiten erlebte die Stadt während der Hussitenkriege, zahlreicher Überschwemmungen, eines Stadtbrandes im Jahr 1613, des dreißigjährigen Krieges und den Feldzügen Napoleons. Alle diese Ereignisse haben die jetzige Gestalt der Stadt entscheidend geprägt. Ihrer wirtschaftlichen Entwicklung wiederfuhr wechselndes Glück. In der jüngsten Geschichte, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und am Anfang des 20. Jahrhunderts, erlebte die Stadt eine Periode des Wohlstandes und in jüngerer Zeit eine Aufwertung durch die Wiederherstellung der zerstörten Altstadt und eine Reihe bedeutender nationaler und internationaler Veranstaltungen, wie z. B. die Weltmeisterschaften im Goldwaschen. Die 800-jährige Tradition verpflichtet!

 Karte:

http://mapy.eholiday.pl/mapa-zlotoryja-zlotoryja-zlotoryja.html

 

Wegbeschreibung:

Ein Rundgang durch die Fabrik zur Herstellung von Weihnachtsdekorationen wird Klein und Groß begeistern. Die Firma Vitbis konzentriert sich auf die Herstellung von Weihnachtsschmuck verschiedenster Art. Alle Erzeugnisse werden nach seit über 150 Jahren benutzten Produktionstechnologien hergestellt. Kurz beschrieben, verlaufen diese so: Es beginnt mit einer unscheinbaren Glasstange, die sich unter geschickten Händen allmählich in eine Glaskugel verwandelt. Der gesamte  Glasschmuck wird von Hand verziert, versilbert und lackiert.