Burg Grodziec (Gr÷ditzburg)

Die StreckeG÷rlitz A4 bis Boles│awiec ľ Richtung Z│otoryja (363) - vor Olszanica Abzweig rechts zur Burg

Art der Reise

Anzahl der km: 3km
Ausflugstipp: zu Fu▀
Schwierigkeit: ein einfacher Ausflug (im Flachland)
Touristengebiet: Zlotorijski

Touristische Besonderheiten

Burg / Schloss:Burg Grodziec - für Besucher geöffnet:   Nov.-Jan. 10-16, Febr.-März: 10-17, April-Oktober 10-18 http://www.grodziec.com/

Weitere Informationen

Verkehrsverbindungen: Mit Auto: G÷rlitz A4 bis Boles│awiec ľ Richtung Z│otoryja (363) - vor Olszanica Abzweig rechts zur Burg
Parken: Parkpaltz unterhalb der Burg Grodziec
Verpflegung: In der Burg Grodziec wird keine Gastronomie betrieben. Wir empfehlen die Restaurants und Bars in Z│otoryja zu besuchen.

Sehenswertes mit Wegbeschreibung

Der Kreis Z│otoryjski liegt im südwestlichen Teil der Wojwodschaft Niederschlesien. Das touristische Gebiet umfasst insbesondere die Ausläufer des Kazsawa (Bober-Katzbach-) Gebirges und die Grenze des Schlesischen Tieflandes. Im Landkreis befindet sich das Naturschutzgebiet Che│my und er wird vom Fluss Kaczawa (Katzbach), über welchem die Stadt Z│otoryja (Goldberg) liegt, durchflossen.

Das Dorf Grodziec (Gröditzberg) befindet sich im Kazsawa- (Katzbach-) Gebirge, am Fuße des Gröditzberges aus Basalt. Die erste Erwähnung der Burg stammt bereits aus dem 11. Jahrhundert. Zu einem späteren Zeitpunkt war hier eine Kastellanschaft (Verwaltungseinheit im mittelalterlichen Polen) angesiedelt, die im 15. Jahrhundert auf eine Festung erweitert wurde. Bis zum Jahr 1488 gehörte Grodziec dem schlesischen Piastow-Geschlecht. Im Jahre 1470 erwarb der Liegnitzer Herzog Friedrich I. die Burganlage.

Zusammen mit dem Liegnitzer Fürstentum kam Grodziec in der Zeit von 1329 bis 1526 unter die Herrschaft von Böhmen, danach zur Habsburger Monarchie und ab 1742 zu Preußen. Im Jahr 1846 wurde die Festung durch die Österreicher zerstört. Seit 1871 gehörte das Dorf dem neu gegründeten Deutschen Reich an. Nach 1945 fiel Grodziec an Polen.

Heute ist Grodziec ein kleines Dorf mit 500 Einwohnern, das hautpsächlich durch die Gröditzburg bekannt ist.

Karte:

http://www.grodziec.com/dojazd.html

 

Wegbeschreibung:

Das Ziel unserer Reise ist die Burg Grodziec, die sich über dem Dorf auf einem Basalthügel erhebt. Im 12-13. Jahrhundert war diese Sitz der schlesischen Kastellane (Verwalter). Nach dem Krieg in den Jahren 1473-1488  wurde sie durch Fürst Friedrich I. Legnicki wieder instandgesetzt. Im 16. Jahrhundert von 1522-1524 erhielt sie nach einem Entwurf des berühmten schlesischen Architekten Wendl Roskopf ihre vieleckige Form. Zu jener Zeit wurden das Wohngebäude und zwei Bastionen erbaut. Im 19. Jahrhundert wurde die Burg zerstört und später in den Jahren 1906-1908 teilweise wiederhergestellt.

Unterhalb der Burg befindet sich ein spätbarockes, dreiflügliges Schloss, das in den Jahren 1718-1728 errichtet worden war. Dessen architektonisches Konzept hat der bekannte schlesischer Architekt Johann Blasius Peintner erarbeitet. Im Inneren des Schlosses sind Säle mit Gemälden und Stuckdekorationen erhalten geblieben. An das Schloss schließt sich ein geometrisch gestalteter Park an.